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Ein GELSENWASSER-Unternehmen
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    Der Beginn der planmäßigen und geregelten Stadtentwässerung erfolgte in Gelsenkirchen gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Aus hygienischen Gründen wurden Abwässer gesammelt und mit dem Pferdewagen abgeholt oder schon durch die ersten Entwässerungsleitungen einem offenen Gewässer (Vorfluter) zugeleitet.

    Von Beginn an mussten bergbauliche Einwirkungen bei Planung, Bau und Betrieb der Abwasseranlagen berücksichtigt werden.

    Die durch den Bergbau hervorgerufenen Bodensenkungen verschlechterten auch das Gefälle der als Abwasservorfluter dienenden Emscher und Lippe einschließlich ihrer Nebenläufe, wodurch großflächige Überschwemmungen ausgelöst wurden.

    Darüber hinaus haben die eingetretenen Senkungen in einzelnen Gebieten dazu geführt, dass eine weitere Ableitung im freien Gefälle nicht mehr möglich war. Es sind dadurch so genannte Poldergebiete entstanden, die nur durch Pumpwerke entwässert werden können.

    Da dieses Problem von den Ruhrgebietsstädten allein nicht gelöst werden konnte, wurden hierzu Anfang des 20. Jahrhunderts zwei Abwasserverbände gegründet. Als selbstverwaltete Körperschaften öffentlichen Rechts werden Emschergenossenschaft und Lippeverband durch ihre Mitglieder - Anliegergemeinden, Wirtschaft und Bergbau - getragen und finanziert. Ihre wichtigsten Aufgaben sind die Übernahme der Abwässer, die Abwasserbehandlung, die Sicherung des Abflusses bis zum Rhein und der Hochwasserschutz.