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Ein GELSENWASSER-Unternehmen
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    Starke Regenfälle, vor allem Gewitterregen, führen jedes Jahr zu einer Vielzahl von Kellerüberschwemmungen durch Rückstau oder Überflutung durch außen. Die Folgen sind oftmals hohe Schäden an Gebäuden und beim Hausrat. Das Abpumpen des Wassers, die Reinigung der Räume und die Behebung der Schäden machen viel Arbeit und kosten Geld. Befinden sich Heizöltanks in den überschwemmten Räumen, kommt eine weitere Gefahr hinzu, da durch auslaufendes Heizöl schwere Schäden für die Umwelt entstehen können.

    Vor allem bei sommerlichen Wolkenbrüchen kann die öffentliche Kanalisation die Wassermassen nicht unbegrenzt aufnehmen. Es kommt zu einem Rückstau des Wassers im öffentlichen Kanal und in den privaten Anschlusskanälen. Auch in den Regenrohren Ihres Hauses kann das Wasser bis auf Höhe der Straßenoberkante stehen. Dabei ist das Auftreten von Rückstau in der öffentlichen Kanalisation kein Hinweis auf zu klein dimensionierte Kanäle. Ein Kanalnetz kann aus wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht so dimensioniert werden, dass jeder Starkregen ohne Wassereinstau im öffentlichen Kanalnetz abgeleitet werden kann.

    In diesem Zusammenhang spricht man von der so genannten „Rückstauebene“. Grundsätzlich gilt, dass die Rückstauebene der Straßenoberkante an der Anschlussstelle zur öffentlichen Abwasseranlage entspricht. Alle Entwässerungseinrichtungen (Bodenabläufe, Waschbecken, Waschmaschinen, Duschen, Toiletten usw.) unterhalb dieser Ebene sind rückstaugefährdet, so dass im Fall eines Wassereinstaus im öffentlichen Kanalnetz Abwasser in das Untergeschoss eindringen kann. Keller können ebenfalls überflutet werden, wenn Grundleitungen, Muffen, Kontrollschächte oder Reinigungsöffnungen nicht dicht sind.

    Wie können Sie sich gegen Überflutung durch Rückstau schützen?

    Der beste Schutz gegen eindringendes Wasser ist ein Verzicht auf Entwässerungs-einrichtungen in rückstaugefährdeten Untergeschossen, falls dort kein Abwasser anfällt.

    Möchten Sie auf diese im Untergeschoss nicht verzichten, müssen alle Ablaufstellen unterhalb der Rückstauebene gesichert werden. Dabei können verwendet werden:
    • Rückstauverschlüsse nach DIN EN 13564-1
    • automatisch arbeitende Abwasserhebeanlagen mit Rückstauschleife nach DIN EN 12056-4
    Mit Rückstausicherungen dürfen jedoch nur die Entwässerungsgegenstände gesichert werden, die sich unterhalb der Rückstauebene befinden. Oberhalb der Rückstauebene anfallendes Abwasser muss im Freigefälle abgeleitet werden.

    Weitere Informationen zum Schutz vor Überflutung durch Rückstau und Oberflächenwasser erhalten sie hier.

    Wie können Sie sich gegen Überflutung durch Oberflächenwasser schützen? – Informationen aus DWA-Themen T1/2013 „Starkregen und urbane Sturzfluten – Praxisleitfaden zur Überflutungsvorsorge“, August 2013

    Aufgrund der gestiegenen Regenintensität führen die starken Regenfälle in den letzten Jahren vermehrt zum Wassereinstau auf den Straßen, mit der Folge, dass bei ungünstiger topographischer Lage, Oberflächenwasser von außen in die Gebäude eindringt.

    Um abschätzen zu können, ob für ein Grundstück Objektschutzmaßnahmen ergriffen werden sollten, sind das konkrete Überflutungsrisiko und das mögliche Schadenspotenzial zu betrachten.

    Liegt eine Überflutungsgefährdung vor, müssen die Gebäude demnach durch Maßnahmen der Flächenvorsorge bzw. durch bautechnische Maßnahmen geschützt werden.

    Weitere Informationen zum Schutz vor Überflutung durch Rückstau und Oberflächenwasser erhalten sie hier.

    In jedem Falle sollten Sie sich vor der Durchführung entsprechender Maßnahmen fachtechnisch beraten lassen (Architekt, Ingenieur oder Sanitärinstallateur).

    Sofern Sie in Sachen „Schutz vor Überflutung durch Rückstau und Oberflächenwasser“ weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an Gelsenkanal unter der Telefonnummer 0209-169-6311 oder schicken Sie uns eine E-Mail an: abwasserberatung@gelsenkanal.de